Herzlich Willkommen

Der Verein "NVS" ist in 4332 Stein AG tätig. Infos über den Ort finden Sie auf der Google Maps Karte und der Gemeinde-Homepage.

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Hier auf der Willkommensseite finden Sie die nächsten Termine und das Neuste in Bildbeiträgen. Weitere Themen im Menu (am PC oben blau, auf Mobilgeräten via Anklicken des Symbols rechts oben mit 3 gelben Strichen).

Viel Spaß beim Surfen, und vielleicht sind Sie auch interessiert am Mithelfen als Aktiv- oder Passivmitglied? --> Anmeldung.

Die internen Seiten enthalten Archivbilder, die den Mitgliedern vorbehalten sind. Instruktionen für den Zugang finden Sie auf der Seite Mitglieder-Zugang zum internen Bereich

  

Nächste Termine

Exkursion abgesagt
Sa 15.05.2021 (ganztägig)
Stammtisch im Busteli
Mo 17.05.2021 15:30-17:00
Arbeitseinsatz
Fr 28.05.2021 08:00-12:00
Arbeitseinsatz
Sa 12.06.2021 08:00-12:00
Arbeitseinsatz
Mi 30.06.2021 08:00-12:00
Stammtisch im Busteli
Mo 12.07.2021 15:30-17:00

Weitere Einträge

Pfadfinder helfen der Natur in Stein

Die Pfadfinder «Pfadi Thierstein Stein AG» realisieren seit diesem Jahr eine neue Einsatzmöglichkeit anstelle der Papiersammlung: sie werden 4x im Jahr unter Leitung des Naturschutz- und Verschönerungsverein Stein (NVS) bei Arbeiten im Gelände mithelfen.

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GV 2021 ganz im Zeichen der Pandemie

Nachdem schon letztes Jahr die GV wegen Corona vom März auf Ende August verschoben werden musste, entschied der Vorstand nun bereits im Januar, die diesjährige GV auf dem Korrespondenzweg durchzuführen – ein Novum in der 114-jährigen Geschichte des NVS. Erfreulicherweise meldeten sich 21 Mitglieder zur Teilnahme an, darunter auch der Gemeinderat; retourniert wurden 17 Abstimmungsblätter.

Trotz Corona ein erfreulich aktives Vereinsjahr mit realisierten Projekten

Im Geschäftsjahr 2020/21 fielen wegen der Einschränkungen 6 der 20 Arbeitseinsätze weg, der Novartis Tag der Partnerschaft wurde abgesagt, die Exkursion mit Bus konnte nicht stattfinden und die GV 2020 wurde nach 2-maliger Verschiebung erst am 29. August abgehalten. Trotzdem wurden 590 Stunden Arbeit im Gelände geleistet, nur ca. 11% weniger als im Vorjahr. Grund dafür sind das Dazustossen neuer Mitglieder, eine höhere Beteiligung an denjenigen Einsätzen, die durchgeführt werden konnten. und zahlreiche Aktionen zu zweit oder alleine während des Lockdowns. Die Einsätze dienten vor allem den traditionellen Pflegeaufgaben an Biotopen, Bächen, Hecken, Nistkästen, Vita Parcours, Bänkli usw. Nebst Problempflanzen, die entfernt werden mussten, gab es am Bustelbach und seiner Baumhecke grossen Aufholbedarf aufgrund von Verbuschung und Verwaldung.

Erfreulich ist auch das Engagement der Kirchen-Verantwortlichen für die Natur: bei der reformierten Kirche wurden als erste Aktion im Dezember 4 Meisenkästen und 3 Mehlschwalben-Kunstnester montiert. Mögen sie bald bewohnt sein!

Die Weiheraufwertung im Bustelbach, ein Projekt mit 3 Jahren Vorlaufzeit, konnte Ende Sept. 2020 endlich in Angriff genommen und im Feb. 2021 abgeschlossen werden. Entfernt wurden der faulig riechende Schlamm des grossen Weihers (ca. 6 m3) sowie der grosse Gürtel von Schilf-Wurzelwerk (ca. 9 m3), der die freie Wasserfläche mindestens halbiert hatte. Herzlichen Dank an Urs Waldmeier und Fam. Käser für die gute Zusammenarbeit zugunsten unserer Amphibien!

Ausbaggern des Schlamms

Ausbaggern des Schilfgürtels

Ende Okt. 2020 wurde der NVS Teil des trinationalen «BirdLife-Programm Steinkauz und Obstwiesen», dessen Ziel ist, dieser bei uns ausgestorbenen Kauzenart und anderen selten gewordenen Organismen ein lebenswertes Gebiet zur Wiederbesiedlung anzubieten. Dafür wurde zwischen Bustelbach und Flurweg ein grosser Steinhaufen deponiert, neben dem Modellflugplatz ein grosser Wurzelstock und eine Sandlinse für Wildbienen eingerichtet und auf der renaturierten Bifangwiese 50 Pflänzchen für eine Dornenhecke gesetzt, zudem ein Gestell für Holzstapel aufgebaut.

Aufbau von Strukturen am "Steinkau-Tag" 

Als offizieller Akt wurden von einem Novartis-Manager und Gemeindeamman Beat Käser 2 Wildrosen gepflanzt. 

Geschäfte und Wahlen

In diesem Jahr standen Gesamterneuerungswahlen an. Vorstand und Revisoren stellten sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung und wurden allesamt wiedergewählt. Auch bei allen anderen GV-Traktanden wurden die Berichte ohne Gegenstimmen genehmigt. Ein von einem Mitglied gestellter Antrag wurde wieder zurückgezogen.

Dank für besondere Leistungen

Den aktiven Helfern ist der Verein sehr zu Dank verpflichtet, denn ohne sie geht einfach gar nichts. Auch dem Werkhofteam und den drei Familien Käser sei an dieser Stelle herzlich gedankt für ihre hochgeschätzte Unterstützung, ohne die unsere Aktionen stark eingeschränkt wären.

Ein besonderes Dankeschön für langjährige Spezialaktionen geht an unsere passionierten Feldornithologen Hilde und Hannes Nussbaumer. Sie haben uns während 4 Jahren die «Lernecke» der Homepage ermöglicht - mit 170 professionellen Fotos und mit Steckbriefen. Sie untersuchen auch stets die Bruterfolge der Waldkäuze und helfen mit bei der Reinigung der künstlichen Nisthilfen. Im 2015 haben sie die Mehlschwalben im ganzen Dorf aufgesucht und 90 Brutfamilien entdeckt. Auch Einsatze im Gelände haben sie geleistet und Hilde hat je eine Exkursion für unseren Verein und für eine Schulklasse geleitet.

Hilde und Hannes Nussbaumer mit Fredy Niederer und Pierre Sandoz 
Betr. Corona: die Masken wurden zwecks Gesichtserkennung für die Aufnahme kurz entfernt

Alle Präsente wurden (oder werden noch) durch Vertreter des Vorstandes persönlich überreicht. Vielen Dank auch an Präsident Pierre Sandoz und Einsatzleiter Fredy Niederer, die sich nach Kräften bemühten, dass in Einzelaktionen und Kleinstgruppen viele Arbeiten trotz der schwierigen Lage durchgeführt werden konnten.

Ausblick

Leider entfiel bei der diesjährigen GV das gemütliche Zusammensein; dies soll aber am Jahreshock im Spätsommer nachgeholt werden, wo wir hoffentlich nebst den bisherigen auch neue Mitglieder begrüssen dürfen. Interessenten können sich bei Präsident Pierre Sandoz oder über die Homepage melden (nvs-stein.ch/mitglied_werden).

(Text: Marion Rudin / Fotos: Pierre Sandoz und Chantal Eyer)  

 

Ornithologisches Highlight auf dem Rhein

Ein Eistaucher auf dem Rhein begeisterte eine Woche lang Ornithologen und Fotografen.

In der Schweiz ist der Eistaucher ein regelmässiger, seltener Durchzügler und Wintergast. Das Brutgebiet des Eistauchers erstreckt sich vom nördlichen Nordamerika über Grönland bis Island. Mit etwa 300 Paaren beherbergt Island die einzige Eistaucher-Population in Europa.

Zwischen Stein und Sisseln ist dieses Foto von einem Eistaucher im Jugendkleid entstanden:

Dieser Eistaucher im Prachtkleid wurde im Þingvellir Nationalpark in Island fotografiert:

Eistaucher im Prachtkleid sind bei uns sehr selten zu beobachten.

Text: Hilde Nussbaumer
Fotos: © Hannes Nussbaumer

Aktive Helfer gesucht !

In den letzten Jahren hat sich die Anzahl aktiver Helfer deutlich reduziert. Bitte helfen Sie mit, potentielle Interessenten anzusprechen. Der untenstehende Flyer kann Ihnen dabei behilflich sein.

Wichtig ist , dass beim NVS keine Präsenzpflicht besteht: wer gerade mithelfen kann und will, ist am jeweiligen Einsatz willkommen. Den Flyer können Sie bei Bedarf über diesen Link herunterladen (ca. 320kB). Herzlichen Dank!

  

Bruchstein-Reihe im Rhein ??

 Um den 9. Januar 2021 herum wurde bei Tiefstand des Rheins diese auffällige Reihe von Bruchsteinen sichtbar:

Kann sich jemand erinnern, an deren Aufbau mitgeholfen zu haben? Oder stammen sie aus einer Zeit, in welcher der Rheinpegel noch deutlich tiefer lag? Erklärungen resp. Hinweise auf Dokumentationen geben Sie uns bitte über die Seite "Mitteilungen". Vielen Dank!

Prachtlibellen am Bustelbach

Es lohnt sich, auf der Beobachtungs-Plattform am Bustelbach zu verweilen. Zurzeit können prächtige Libellen dort bewundert werden.

Die Gebänderte Prachtlibelle ist leicht mit der Blauflügel-Prachtlibelle zu verwechseln, die ebenfalls am Bustelbach vorkommt. Die Unterscheidungs-Merkmale sind auf den Fotos gut zu erkennen.

Der Plattbauch, eine andere Libellenart, vertreibt gerne von seiner Sitzwarte aus die anderen Libellenarten.

Der Streit der Libellen um die besten Plätze rechts und links des Bustelbachs ist interessant und amüsant zugleich.

Text: Hilde Nussbaumer
Fotos: © Hannes Nussbaumer

Familie Nilgans

Auch dieses Jahr vermehren sich die Nilgänse rasant: am Rheinufer wurde bereits am 3.3.2020 eine Mutter mit 5 Jungen gesichtet (Foto © Nelly Lehmann):

"Mys Gärtli" 2020

Blüten. Insekten, Farbenpracht... und manchmal auch seltene Begegnungen:

Eine kleine Selektion dessen, was in Privatgärten im 2020 zu bewundern war, sehen Sie hier.

Freude an der Natur 2020

Dieses Jahr gab es wiederum viel Schönes und auch Erstaunliches zu bewundern, z.B. der Frosch mit dem Blitz auf dem Rücken:

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Distelfink überwintert!

Von unserem Mitglied Fredi Seiler erhielten wir die nachfolgenden Fotos mit dem Kommentar "Bei uns tummeln sich seit dem großen Schnee die schönen Distelfinken!"

 

Der bunt gefärbte Distelfink gehört zu einer Gruppe von Vogelarten, deren Zugverhalten sich der Klimaerwärmung angepasst hat: ein zunehmender Teil von ihnen überwintert nicht mehr in Südeuropa, sondern harrt im Winter in seinem Brutgebiet aus, d.h. unter anderem auch bei uns. Dabei ist wichtig, dass er genügend Sämereien vorfindet. Breitere Infos zum Thema finden Sie im Heft "Vögel, Wetter und Klimawandel" der Schweizerischen Vogelwarte.

In den Empfehlungen zur Förderung der Biodiversität findet man stets die Aufforderung, im Privatgarten und im öffentlichen Raum die verblühten Stauden und Strauch-Äste im Herbst nicht zurückzuschneiden, sondern sie bis im Frühling stehen zu lassen. So dienen die verbliebenen Samen den Vögeln in dieser kargen Zeit als Nahrung, z.B. auch dem Distelfink:

Herzlichen Dank an Fredi Seiler für seinen Impuls mit den schönen Fotos!